
KfW 300 2026: Wohneigentum für Familien — alles, was du zur Förderung wissen musst
Für viele Familien ist das Eigenheim ein großer Traum — und oft auch eine große Unsicherheit. Genau hier setzt KfW 300 an: Das Programm "Wohneigentum für Familien" bietet Familien mit Kindern zinsverbilligte Kredite, um ein energieeffizientes Haus zu bauen oder erstmals eine Immobilie zu kaufen. Ob du förderberechtigt bist, wie viel du bekommst und was sich zuletzt geändert hat — das erfährst du in diesem Ratgeber. Stand: April 2026.
Inhaltsverzeichnis
Was ist KfW 300? — Das Programm auf einen Blick
KfW 300 ist ein zinsverbilligter Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Familien mit mindestens einem Kind, die ein klimafreundliches Haus bauen oder erstmals eine Immobilie erwerben. Das Programm heißt offiziell "Wohneigentum für Familien" und gehört zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Ziel ist es, Familien mit mittleren Einkommen den Weg ins Eigenheim zu erleichtern — und gleichzeitig den Neubau klimafreundlicher zu machen.
Das Programm gibt es seit Juni 2022 und ersetzt das frühere Baukindergeld. Seither wurde es mehrfach angepasst — zuletzt mit spürbaren Erleichterungen für Familien, die knapp über der alten Einkommensgrenze lagen.
Wird KfW 300 abgeschafft? Nein. Das Programm wird aktiv weiterentwickelt, wie die jüngsten Anpassungen zeigen. Es ist fester Bestandteil der staatlichen Wohneigentumsförderung für Familien.
Was hat sich zuletzt geändert?
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat das Programm zum 1. Januar 2025 in mehreren Punkten erleichtert:
- Höhere Einkommensgrenzen: Die Grenzen wurden angehoben, sodass mehr Familien förderberechtigt sind. Wer früher knapp drüber lag, sollte jetzt nochmal prüfen.
- Höhere Kreditbeträge: Die maximalen Kreditbeträge wurden erhöht — sowohl für die Variante ohne als auch mit QNG-Siegel.
- Erleichterungen beim Erstkauf: Die Bedingungen rund um Voreigentum wurden präzisiert, um Grenzfälle fairer zu behandeln.
- Mehr Planungssicherheit: Die Programmbedingungen wurden stabiler kommuniziert, was für Familien in der Bauplanung wichtig ist.
- Aktive Weiterentwicklung als Signal: Die Änderungen zeigen, dass der Bund KfW 300 langfristig erhalten und ausbauen will — kein Programm, das auf der Abschussliste steht.
Wenn du das Programm bereits geprüft und als nicht passend abgehakt hattest: Es lohnt sich, noch einmal hinzuschauen.
Was wird bei KfW 300 gefördert?
KfW 300 fördert ausschließlich den Neubau oder den Erstkauf eines Neubaus einer Immobilie, die du selbst nutzt. Eine Bestandsimmobilie ist grundsätzlich nicht förderfähig — außer sie gilt als Neubau, weil sie neu errichtet wurde und noch nicht bewohnt war. Wer eine gebrauchte Wohnung kauft, wird über KfW 300 nicht gefördert; hierfür gibt es andere Programme.
Gefördert werden zwei Varianten:
- Klimafreundliches Wohngebäude — ohne QNG (Basisvariante)
- Klimafreundliches Wohngebäude — mit QNG-Siegel (erhöhte Förderung)
Der Unterschied: In der Basisvariante musst du bestimmte Energieeffizienz-Standards erfüllen. Mit dem QNG-Siegel kommen zusätzliche Nachhaltigkeitskriterien dazu — dafür bekommst du mehr Kredit.
Klimafreundliches Wohngebäude — was steckt dahinter?
Ein "Klimafreundliches Wohngebäude" (kurz: KFW) ist kein Markenname, sondern ein Effizienzstandard. Konkret muss dein Haus folgende Bedingungen erfüllen:
- Es entspricht dem Effizienzhaus-40-Standard — verbraucht also maximal 40 % der Energie eines Referenzgebäudes nach Gebäudeenergiegesetz (GEG).
- Es unterschreitet den Grenzwert für Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus — berechnet nach einer Ökobilanz.
- Es entsteht kein Wohngebäude, das fossile Brennstoffe (Gas, Öl) als primäre Heizenergie nutzt.
In der Praxis bedeutet das: gut gedämmte Außenwände, effiziente Fenster, eine Wärmepumpe oder ein anderes erneuerbares Heizsystem — und ein Energieeffizienz-Experte, der das alles bestätigt.
Alle Details zu diesem Standard, was er technisch bedeutet und was bei der Planung zu beachten ist, findest du in unserem Ratgeber zum KfW Klimafreundlichen Neubau.
Mit QNG-Siegel: Mehr Förderung für nachhaltige Gebäude
Das QNG-Siegel (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) ist eine freiwillige Zertifizierung, die über den reinen Energiestandard hinausgeht. Es bewertet das Gebäude ganzheitlich: Ökologie (z. B. Ressourcenverbrauch, Recyclingfähigkeit), Soziales (z. B. Barrierefreiheit, Lärm) und Qualität der Planung.
Warum ist das relevant? Weil du mit QNG-Siegel deutlich höhere Kreditbeträge beantragen kannst. Der Mehraufwand besteht darin, dass ein zugelassener Nachhaltigkeitsberater dein Haus zertifiziert — das kostet Zeit und Geld.
Wann lohnt sich das QNG-Siegel? Als Daumenregel gilt: Wenn dein Kreditbedarf an die Grenze der Basisvariante stößt und der höhere Kreditbetrag mit QNG einen echten Unterschied macht, ist die Zertifizierung oft sinnvoll. Für kleinere Projekte mit komfortablem Eigenkapital ist der Mehraufwand dagegen oft nicht gerechtfertigt.
Wer wird gefördert? — Die Voraussetzungen für KfW 300
Der entscheidende Abschnitt: Bin ich dabei? Die Antwort hängt von mehreren Kriterien ab. Hier sind alle Voraussetzungen klar und ehrlich aufgelistet — ohne Kleingedrucktes.
Einkommensgrenze — wie viel darf dein Haushalt verdienen?
Die Einkommensgrenze ist die erste Hürde — und die, die viele beschäftigt. Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen des Haushalts, gemittelt über die letzten zwei Kalenderjahre vor dem Antrag (Zweijahres-Durchschnitt).
Wichtig: Gemeint ist nicht das Bruttoeinkommen, sondern das zu versteuernde Einkommen — also nach Abzug von Werbungskosten, Sonderausgaben und Freibeträgen. Das liegt in der Regel spürbar unter dem Bruttogehalt.
Die Grenzen nach Anzahl der Kinder (Stand: April 2026):
| Anzahl der Kinder im Haushalt | Einkommensgrenze (zu versteuerndes Einkommen, Ø 2 Jahre) |
|---|---|
| 1 Kind | 90.000 € |
| 2 Kinder | 100.000 € |
| 3 Kinder | 110.000 € |
| Jedes weitere Kind | + 10.000 € |
Beispiel: Zwei Elternteile, zwei Kinder, gemeinsames zu versteuerndes Einkommen im Durchschnitt der letzten zwei Jahre: 95.000 Euro → förderfähig. Bei 105.000 Euro → nicht förderfähig.
Kinder im Wechselmodell: Kinder, die in einem paritätischen Wechselmodell leben — also abwechselnd bei beiden Elternteilen — können bei demjenigen Elternteil berücksichtigt werden, der den Antrag stellt. Eine eindeutige Zuordnung zu einem Haushalt ist dabei nicht zwingend erforderlich; die KfW akzeptiert das Wechselmodell als Nachweisgrundlage. Im Zweifel solltest du das direkt bei deinem Finanzierungspartner klären.
Weitere Voraussetzungen auf einen Blick
Neben der Einkommensgrenze musst du folgende Bedingungen erfüllen:
- Wohnsitz in Deutschland: Du musst deinen Hauptwohnsitz in Deutschland haben.
- Selbstnutzung: Die Immobilie muss dein Hauptwohnsitz werden — Vermietung ist nicht förderfähig.
- Erstkauf / kein Voreigentum: Du darfst zum Zeitpunkt des Antrags kein Wohneigentum in Deutschland besitzen oder in den letzten 10 Jahren besessen haben. Voreigentum bedeutet: Du hast bereits früher ein Haus oder eine Wohnung besessen. Wer das hat, ist grundsätzlich ausgeschlossen — es sei denn, das Eigentum liegt mehr als 10 Jahre zurück und wurde zwischenzeitlich aufgegeben.
- Mindestens ein Kind unter 18: Im Haushalt muss mindestens ein Kind leben, das das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und für das du Kindergeld beziehst oder berechtigt wärst, es zu beziehen.
- Klimafreundlicher Neubau: Das Gebäude muss den Energiestandard erfüllen (siehe oben).
Wer bekommt KfW 300 nicht?
Es ist wichtig, das klar zu sagen — nicht um zu entmutigen, sondern weil Transparenz hilft:
- Kinderlose Haushalte: KfW 300 ist ausschließlich für Familien mit Kindern. Wer keine Kinder hat, fällt heraus — unabhängig vom Einkommen.
- Haushalte über der Einkommensgrenze: Wer die oben genannten Grenzen überschreitet, ist nicht förderberechtigt.
- Bestandskäufer: Wer eine gebrauchte Immobilie kauft, bekommt keine KfW-300-Förderung.
- Wer bereits Wohneigentum besitzt oder in den letzten 10 Jahren besessen hat: Das Voreigentum schließt aus — mit den genannten zeitlichen Ausnahmen.
- Vermieter: Wer die Immobilie nicht selbst nutzen will, ist nicht förderberechtigt.
Wenn du hier herausfällst, bedeutet das nicht, dass du leer ausgehst. Für Familien ohne Kinder oder mit höherem Einkommen kann KfW 124 (Wohneigentumsprogramm) eine Alternative sein — dazu gleich mehr. Einen vollständigen Überblick über alle KfW-Förderprogramme findest du in unserem Überblick der KfW-Programme.
KfW 300 Konditionen — Zinsen, Kreditbetrag und Laufzeiten
Dieser Abschnitt gibt dir alle Konditionen auf einen Blick — als Referenz zum Nachschlagen.
Wie viel Kredit bekommst du?
Die maximalen Kreditbeträge hängen davon ab, ob du die Basisvariante oder die QNG-Variante wählst, und von der Anzahl deiner Kinder:
| Variante | Maximaler Kreditbetrag |
|---|---|
| Klimafreundliches Wohngebäude (ohne QNG) | bis zu 170.000 € |
| Klimafreundliches Wohngebäude (mit QNG-Siegel) | bis zu 220.000 € |
Pro Kind erhöht sich der maximale Kreditbetrag um 5.000 €. Der Kredit finanziert dabei nicht die gesamte Immobilie — er ist eine Ergänzung zu deiner Hauptfinanzierung. In der Praxis kombinierst du KfW 300 mit einem klassischen Bankkredit, was der absolute Normalfall ist. Dein Finanzierungspartner (also deine Bank oder Sparkasse) bündelt beides für dich.
Zinssätze und Laufzeiten
Die Zinssätze bei KfW 300 liegen deutlich unter dem Marktniveau für klassische Baufinanzierungen — das ist der Kern des Fördervorteils. Die KfW aktualisiert die Konditionen regelmäßig; aktuelle Zinssätze findest du direkt auf der KfW-Programmseite.
Zu den Laufzeitoptionen:
- Laufzeit: wählbar zwischen 4 und 35 Jahren
- Zinsbindung: wählbar zwischen 4 und 20 Jahren (maximal bis zur Hälfte der Laufzeit)
- Tilgungsfreijahre: bis zu 3 Jahre, in denen du nur Zinsen zahlst und noch nicht tilgst — praktisch in der Bauphase, wenn noch keine Miete wegfällt und du gleichzeitig Baukosten trägst
Annuitätendarlehen oder endfälliges Darlehen — was passt zu dir?
KfW 300 bietet beide Darlehensformen an:
- Annuitätendarlehen: Du zahlst jeden Monat eine gleichbleibende Rate, die sich aus Zinsanteil und Tilgungsanteil zusammensetzt. Im Laufe der Zeit sinkt der Zinsanteil, während du schneller tilgst. Das ist die Standardform — planbar, übersichtlich, für die meisten Familien die richtige Wahl.
- Endfälliges Darlehen: Du zahlst während der gesamten Laufzeit nur die Zinsen. Den Kreditbetrag selbst zahlst du am Ende der Laufzeit auf einmal zurück. Das setzt voraus, dass du am Ende über die entsprechende Summe verfügst — etwa durch eine Lebensversicherung oder ein anderes Sparprodukt.
Faustformel: Für die meisten Familien ist das Annuitätendarlehen sinnvoller, weil es planbar ist und du kontinuierlich Schulden abbaust. Das endfällige Darlehen ist eher für spezifische Finanzierungsstrukturen geeignet — sprich das mit deinem Berater durch.
Rechenbeispiel — so hoch ist deine monatliche Rate
Kein Wettbewerber liefert dir das — deshalb rechnen wir es durch.
Rechenbeispiel 1: Basisvariante ohne QNG
Familie mit zwei Kindern, gemeinsam zu versteuerndes Einkommen: 92.000 Euro (Durchschnitt der letzten zwei Jahre). Neubau eines Einfamilienhauses, KfW-Kredit: 170.000 Euro, Laufzeit: 25 Jahre, Zinsbindung: 15 Jahre, anfängliche Tilgung im Annuitätendarlehen, angenommener Sollzins: 2,5 % (Beispielwert, kein aktueller Marktzins).
Monatliche Rate (Zins + Tilgung): rund 810 Euro
Rechenbeispiel 2: Mit QNG-Siegel
Gleiche Familie, Kreditbetrag erhöht auf 220.000 Euro, gleiche Konditionen, angenommener Sollzins: 2,3 % (QNG-Variante ist oft etwas günstiger verzinst):
Monatliche Rate: rund 990 Euro
Der KfW-Kredit läuft dabei parallel zu deinem Bankkredit. Wenn du zum Beispiel eine Immobilie für 450.000 Euro baust und 170.000 Euro über KfW 300 finanzierst, brauchst du für die restlichen 280.000 Euro (plus Kaufnebenkosten) eine weitere Finanzierung — mit dem Zinssatz deiner Bank.
Die tatsächlichen Konditionen hängen von deiner Bonität, dem Beleihungsauslauf, der Zinsbindungsdauer und den aktuellen KfW-Konditionen ab. Für deine persönlichen Zahlen kannst du unseren Baufinanzierungsrechner nutzen — als erste Orientierung, bevor du in eine Beratung gehst.
KfW 300 vs. KfW 124 — welches Programm passt zu dir?
Viele Familien stehen genau vor dieser Frage. Hier ist die direkte Gegenüberstellung:
| Merkmal | KfW 300 | KfW 124 |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Familien mit mindestens einem Kind unter 18 | Alle Privatpersonen (keine Kinderpflicht) |
| Einkommensgrenze | Ja (abhängig von Kinderzahl) | Nein |
| Energieanforderungen | Klimafreundliches Wohngebäude (EH 40) | Ja, aber weniger strikt |
| Max. Kreditbetrag | bis 170.000 € (ohne QNG) / 220.000 € (mit QNG) | bis 100.000 € |
| Zweck | Neubau oder Erstkauf Neubau | Neubau oder Kauf (auch Bestand bei bestimmten Konditionen) |
| Zinsvorteil | Stärker subventioniert | Geringer subventioniert |
Kannst du beide gleichzeitig nutzen? Nein — KfW 300 und KfW 124 lassen sich nicht kombinieren. Du kannst jeweils nur eines der Programme für dasselbe Vorhaben nutzen. Die Entscheidung: Wenn du die Voraussetzungen für KfW 300 erfüllst, ist es fast immer die bessere Wahl — höherer Kreditbetrag, günstigerer Zins. KfW 124 ist die Alternative, wenn du keine Kinder hast oder die Einkommensgrenze überschreitest.
Alle Details zum Wohneigentumsprogramm findest du in unserem Ratgeber zu KfW 124.
So beantragst du den KfW-300-Kredit
Der Antragsprozess läuft immer über einen Finanzierungspartner — du kannst den Kredit nicht direkt bei der KfW beantragen. So geht es Schritt für Schritt:
1. Energieeffizienz-Experten beauftragen
Zuerst brauchst du einen Energieeffizienz-Experten (EEE) — das ist eine offiziell zugelassene Fachperson (Architekt, Ingenieur oder Energieberater), die bestätigt, dass dein geplantes Gebäude den Effizienzstandard erfüllt. Ohne diese Bestätigung gibt es keinen KfW-Kredit. Die Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) hilft dir bei der Suche.
2. Antrag bei deinem Finanzierungspartner stellen
Bring den Nachweis des Energieeffizienz-Experten zu deiner Bank oder Sparkasse — dem Finanzierungspartner. Der Antrag wird vor Baubeginn gestellt. Wichtig: Du darfst noch keinen Bauvertrag unterschrieben haben, bevor der Antrag genehmigt wurde.
3. KfW-Zusage abwarten
Dein Finanzierungspartner leitet den Antrag an die KfW weiter. Nach der Zusage kannst du mit dem Bau beginnen.
4. Bestätigung nach Fertigstellung einreichen
Nach Fertigstellung bestätigt dein Energieeffizienz-Experte erneut, dass das Gebäude den Standard tatsächlich erfüllt. Diese Bestätigung nach Durchführung (BnD) ist Pflicht — ohne sie kann die KfW den Kredit kündigen.
Wichtige Ausnahmeregel: Du darfst vor der Antragstellung Planungsleistungen in Auftrag geben (z. B. Architekt). Was nicht erlaubt ist: Verträge über die eigentliche Bauleistung (Rohbau, Gewerke) abschließen, bevor die KfW-Zusage vorliegt.
Häufige Fragen zu KfW 300
Kann ich KfW 300 beantragen, wenn ich schon früher Wohneigentum hatte?
Ja, wenn das Eigentum mehr als 10 Jahre zurückliegt und du es zwischenzeitlich vollständig aufgegeben hast. Liegt das Eigentum kürzer als 10 Jahre zurück, bist du ausgeschlossen.
Ist der Einbau eines Kaminofens erlaubt?
Ja, ein Kaminofen ist grundsätzlich erlaubt — er darf aber keine fossilen Brennstoffe als Primärenergiequelle nutzen und darf die Einhaltung des Effizienzstandards nicht gefährden. Als dekoratives Zusatzelement ist er in der Regel kein Problem.
Lässt sich KfW 300 mit anderen Förderprogrammen kombinieren?
Mit KfW 124 nicht (Doppelförderung ausgeschlossen). Mit anderen Programmen ist eine Kombination oft möglich: Viele Bundesländer haben eigene Wohnbauförderprogramme, die parallel zu KfW 300 beantragt werden können. Auch BAFA-Förderungen für einzelne Heizungsanlagen sind grundsätzlich kombinierbar — prüfe das im Einzelfall mit deinem Finanzierungspartner.
Welche Rolle spielt der Energieeffizienz-Experte?
Er ist Pflicht — ohne ihn läuft gar nichts. Er begleitet die Planung, bestätigt den Energiestandard vorab und nach Fertigstellung. Seine Kosten (typischerweise einige Tausend Euro) sind als Investition in die Förderung zu sehen, zahlen sich aber angesichts des Zinsvorteils fast immer aus.
Fazit: KfW 300 lohnt sich — wenn du die Voraussetzungen erfüllst
KfW 300 ist eines der attraktivsten Förderprogramme für Familien, die ins Eigenheim wollen: günstige Zinsen, hohe Kreditbeträge, klare Struktur. Das Programm wird aktiv weiterentwickelt und ist nicht von einer Abschaffung bedroht.
Dein nächster Schritt: Prüfe zuerst, ob dein Haushaltseinkommen unter der Grenze liegt — am besten anhand deines letzten Steuerbescheids. Wenn ja, such dir einen Energieeffizienz-Experten und sprich deinen nächsten Finanzierungspartner an, bevor du irgendwelche Bauverträge unterschreibst.
Für eine erste Einschätzung deiner monatlichen Belastung hilft dir unser Baufinanzierungsrechner — ohne Registrierung, ohne Verpflichtung.
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