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Zwischenfinanzierung: So überbrückst du die Lücke zwischen zwei Immobilien

Johannes Fenner

Johannes Fenner ist Co-Founder von Justhome. Die Immobilienfinanzierung ist seit mehreren Jahren seine Leidenschaft. Mit Justhome will er anderen dabei helfen, sich den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen.

26. Mai 2026Aktualisiert vor 2 MinutenLesezeit: 11 Min.

Du hast dein Traumhaus gefunden – aber das alte ist noch nicht verkauft, und der Verkäufer wartet nicht ewig. Genau für diese Situation gibt es die Zwischenfinanzierung: ein kurzfristiges Darlehen, das dir den Kauf ermöglicht, bevor dein gebundenes Eigenkapital freigegeben ist. In diesem Artikel erfährst du, wie eine Zwischenfinanzierung funktioniert, was sie kostet, welche Voraussetzungen du brauchst – und was passiert, wenn der Verkauf länger dauert als geplant.

Inhaltsverzeichnis

    Was ist eine Zwischenfinanzierung?

    Eine Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiges Darlehen, das die Zeit überbrückt, bis Eigenkapital verfügbar wird – zum Beispiel aus dem Verkauf einer Immobilie oder der Zuteilung eines Bausparvertrags. Sie ermöglicht es, eine neue Immobilie zu kaufen, bevor das gebundene Kapital freigegeben ist, und wird anschließend in einer einzigen Summe zurückgezahlt.

    Das Besondere daran: Die Zwischenfinanzierung ist endfällig. Das bedeutet, du zahlst während der Laufzeit nur Zinsen – keine Tilgung. Die komplette Kreditsumme wird erst am Ende auf einmal zurückgezahlt, wenn das Kapital verfügbar ist. Damit unterscheidet sie sich grundlegend von einem regulären Hypothekendarlehen, bei dem du monatlich Zinsen und Tilgung abträgst.

    Als Überbrückungskredit für Immobilien wird sie auch häufig bezeichnet – beide Begriffe meinen dasselbe.

    Was ist der Unterschied zwischen Zwischenfinanzierung und Überbrückungskredit?

    Keiner – zumindest in der Praxis. Beide Begriffe werden von Banken und Beratern synonym verwendet und beschreiben dieselbe Finanzierungsform. Du kannst sie im Gespräch mit deiner Bank beliebig austauschen, ohne dass das zu Missverständnissen führt.


    Wie funktioniert eine Zwischenfinanzierung?

    Der Ablauf ist klarer strukturiert, als er sich im ersten Moment anhört. Nehmen wir als Beispiel das fiktive Paar Anna und Thomas: Sie haben eine Wohnung für 400.000 € gefunden. In ihrem alten Haus stecken noch 200.000 € Eigenkapital – aber das Haus ist noch nicht verkauft.

    Schritt für Schritt: Der Ablauf einer Zwischenfinanzierung

    1. Du findest eine neue Immobilie und benötigst Eigenkapital, das noch nicht verfügbar ist.
    2. Du beantragst bei einer Bank eine Zwischenfinanzierung in Höhe des gebundenen Kapitals.
    3. Die Bank prüft deine Bonität und verlangt einen Nachweis, wann und wie das Kapital freigegeben wird (Exitstrategie).
    4. Der Zwischenkredit wird ausgezahlt – du kannst die neue Immobilie kaufen.
    5. Sobald das gebundene Kapital freigegeben ist (z. B. durch den Verkaufserlös), löst du die Zwischenfinanzierung vollständig ab.

    Während der gesamten Laufzeit zahlen Anna und Thomas nur Zinsen auf ihre 200.000 €. Wenn das alte Haus verkauft ist, fließt der Erlös direkt in die Rückzahlung. Der endfällige Charakter ist dabei kein Nachteil – er ist das Grundprinzip: Du tilgst nicht monatlich, weil das Geld noch nicht da ist.

    Wie lange läuft eine Zwischenfinanzierung?

    Typische Laufzeiten liegen zwischen 6 und 24 Monaten. Die genaue Dauer hängt davon ab, wie schnell das gebundene Kapital verfügbar wird. Bei einem Immobilienverkauf rechnen die meisten Banken mit 6 bis 12 Monaten als realistische Spanne – je nach Marktlage und Zustand der Immobilie.

    Banken verlangen in der Regel eine plausible Exitstrategie: Sie wollen wissen, wann und wie du zurückzahlst. Eine Verlängerung ist möglich, aber nicht garantiert und kann höhere Zinskosten bedeuten.

    Für Anna und Thomas wäre eine Laufzeit von 9 bis 12 Monaten realistisch – genug Zeit, um das Haus am Markt anzubieten, einen Käufer zu finden und den Notartermin abzuwickeln.


    Wann ist eine Zwischenfinanzierung sinnvoll?

    Nicht jede Situation braucht eine Zwischenfinanzierung. Aber es gibt drei Konstellationen, in denen sie die naheliegendste Lösung ist.

    Du hast eine neue Immobilie gefunden, aber das alte Haus noch nicht verkauft

    Das ist der klassische Fall – und die Situation, in der die meisten Menschen diesen Artikel lesen. Du hast ein Angebot, der Verkäufer will Verbindlichkeit, aber dein Eigenkapital steckt noch in der alten Immobilie. Ohne Zwischenfinanzierung müsstest du entweder auf das neue Objekt verzichten oder einen deutlich höheren Kredit aufnehmen.

    Anna und Thomas lösen das genau so: Die 200.000 € aus dem alten Haus decken einen erheblichen Teil des Kaufpreises. Bis der Verkauf abgeschlossen ist, überbrückt der Zwischenkredit die Lücke. Die Doppelbelastung – Zinsen auf den Zwischenkredit plus eventuell noch laufende Kosten des alten Hauses – ist real und sollte nicht unterschätzt werden. Realistisch einplanen ist besser als nachher von den Kosten überrascht werden.

    Dein Bausparvertrag ist noch nicht zuteilungsreif

    Beim Bausparen gibt es einen Moment, ab dem du auf dein angespartes Geld zugreifen kannst: die Zuteilungsreife (also der Zeitpunkt, zu dem die Bausparkasse das Guthaben und das Darlehen zur Verfügung stellt). Bis dahin ist das Kapital gebunden – auch wenn der Betrag längst angespart ist.

    Wenn du eine Immobilie kaufen möchtest, bevor dein Bausparvertrag zuteilungsreif ist, überbrückt die Zwischenfinanzierung genau diese Wartezeit. Sobald der Bausparvertrag ausgezahlt wird, löst du den Überbrückungskredit damit ab.

    Eine Erbschaft oder Schenkung steht noch aus

    Manchmal ist das Kapital grundsätzlich gesichert – eine Erbschaft ist eingeleitet, eine Lebensversicherung läuft aus, oder eine Schenkung ist zugesagt – aber noch nicht liquidierbar. Auch hier kann eine Zwischenfinanzierung den Kauf ermöglichen, bevor das Geld tatsächlich auf dem Konto ist.

    In diesem Fall erwartet die Bank konkrete Nachweise: ein beglaubigtes Testament, ein Erbschein, ein notarieller Schenkungsvertrag oder die Police der Lebensversicherung mit Auszahlungsdatum. Ohne belastbare Dokumente gibt es in aller Regel keine Zwischenfinanzierung.


    Was kostet eine Zwischenfinanzierung? Zinsen, Gebühren und ein konkretes Rechenbeispiel

    Das ist die Frage, die wirklich zählt. Denn eine Zwischenfinanzierung hat ihren Preis – und wer die Kosten unterschätzt, gerät schnell unter Druck.

    Zinsen bei der Zwischenfinanzierung: Was ist aktuell realistisch?

    Zwischenfinanzierungen sind teurer als reguläre Baufinanzierungen. Der Grund: Für die Bank ist der Kredit mit mehr Planungsrisiko verbunden – die Laufzeit ist kurz, der Rückzahlungszeitpunkt hängt von externen Faktoren ab (etwa dem Verkaufserfolg).

    Als Orientierung: Zwischenfinanzierungen bewegen sich typischerweise 0,5 bis 1,5 Prozentpunkte über dem aktuellen Niveau für reguläre Baufinanzierungen. Die genauen Konditionen hängen von deiner Bonität, der Kredithöhe und den gestellten Sicherheiten ab.

    Stand: Mai 2026. Aktuelle Zinssätze variieren je nach Bonität und Marktlage – lass dir immer ein individuelles Angebot einholen.

    Nebenkosten, die du nicht vergessen solltest

    Neben den Zinsen können weitere Kosten anfallen:

    • Bearbeitungsgebühren: Viele Banken erheben einmalige Bearbeitungskosten von 0,5 bis 1 % der Kreditsumme.
    • Grundschuldkosten: Wenn die Bank eine Grundschuld als Sicherheit einträgt (mehr dazu im nächsten Abschnitt), fallen Notar- und Grundbuchkosten an – üblicherweise ca. 0,5 bis 1 % der Grundschuldhöhe.
    • Notarkosten bei Grundschuldbestellung: Für eine Grundschuld von 200.000 € sind Notargebühren von ca. 500 bis 900 € realistisch.

    Wie hoch die Nebenkosten beim Immobilienkauf insgesamt ausfallen, kannst du mit dem Kaufnebenkostenrechner von Justhome schnell kalkulieren.

    Zwischenfinanzierung berechnen: Ein Zahlenbeispiel

    Zur Orientierung zeigt die folgende Tabelle, was eine Zwischenfinanzierung bei verschiedenen Kredithöhen und Laufzeiten kostet – gerechnet mit einem beispielhaften Zinssatz von 5,5 % p. a.:

    Kredithöhe Laufzeit 6 Monate Laufzeit 12 Monate
    100.000 € ca. 2.750 € Zinsen ca. 5.500 € Zinsen
    200.000 € ca. 5.500 € Zinsen ca. 11.000 € Zinsen
    300.000 € ca. 8.250 € Zinsen ca. 16.500 € Zinsen

    Rechenbeispiel mit 5,5 % p. a. Sollzins (endfällig). Die tatsächlichen Konditionen hängen von deiner Bonität, dem Beleihungsauslauf und der Zinsbindung ab.

    Für Anna und Thomas bedeutet das bei 200.000 € und 9 Monaten Laufzeit: rund 8.250 € Zinskosten – plus einmalige Nebenkosten. Diese Zahl sollte von Anfang an in der Gesamtkalkulation stehen.

    Für deine persönliche Kalkulation kannst du den Baufinanzierungsrechner von Justhome nutzen.


    Welche Voraussetzungen musst du für eine Zwischenfinanzierung erfüllen?

    Banken vergeben Zwischenfinanzierungen nicht ohne Prüfung. Wer vorbereitet in das Gespräch geht, spart Zeit und Nerven.

    Bonität und Einkommensnachweise

    Die Bank prüft, ob du in der Lage bist, während der Laufzeit die Zinsen zu bedienen – und gleichzeitig eventuell noch laufende Kosten der alten Immobilie zu tragen. Das bedeutet:

    • Schufa-Auskunft ohne negative Einträge
    • Einkommensnachweise der letzten drei Monate (bei Angestellten: Gehaltsabrechnungen; bei Selbstständigen: Steuerbescheide der letzten zwei Jahre)
    • Übersicht bestehender Kredite und Verbindlichkeiten

    Anna und Thomas müssen nachweisen, dass ihre monatlichen Einnahmen ausreichen, um Zinsen für den Zwischenkredit und die reguläre Baufinanzierung parallel zu stemmen.

    Nachweis der zukünftigen Mittel – die Exitstrategie

    Das ist die zentrale Voraussetzung. Die Bank will keine Ungewissheit – sie will einen plausiblen Plan, wann und wie das Kapital freigegeben wird. Folgende Dokumente werden je nach Situation erwartet:

    • Immobilienverkauf: Notariell beurkundeter Kaufvertrag für das alte Objekt (oder zumindest ein verbindlicher Vorvertrag mit Kaufpreisbestätigung)
    • Bausparvertrag: Bestätigung der Bausparkasse über die voraussichtliche Zuteilungsreife und Höhe des verfügbaren Kapitals
    • Erbschaft / Schenkung: Beglaubigtes Testament, Erbschein oder notarieller Schenkungsvertrag

    Ohne belastbare Exitstrategie gibt es keine Zwischenfinanzierung – das ist keine Verhandlungssache.

    Sicherheiten – wird eine Grundschuld eingetragen?

    Eine Grundschuld ist ein dingliches Recht, das die Bank ins Grundbuch eintragen lässt – als Absicherung dafür, dass sie im Notfall Zugriff auf die Immobilie hätte. Bei der Zwischenfinanzierung wird je nach Konstellation eine Grundschuld auf die neue Immobilie, die alte oder auf beide eingetragen.

    Was das für dich bedeutet: Ein Notartermin ist notwendig, was Zeit kostet und zusätzliche Gebühren verursacht (ca. 500 bis 900 € bei einer Grundschuld von 200.000 €). Wenn auf der alten Immobilie noch eine laufende Grundschuld aus dem ursprünglichen Kauf besteht, kann diese unter Umständen als Sicherheit eingesetzt werden – das spart Kosten.


    Vor- und Nachteile der Zwischenfinanzierung im Überblick

    Eine ehrliche Einschätzung gehört dazu – bevor du eine Entscheidung triffst.

    Vorteile:

    • Du kannst eine neue Immobilie kaufen, ohne auf den Verkauf der alten warten zu müssen
    • Flexible Laufzeiten (6–24 Monate), die sich an deine Situation anpassen
    • Vorzeitige Rückzahlung ist in der Regel jederzeit möglich – sobald das Kapital verfügbar ist, kannst du den Kredit sofort ablösen und sparst dir die verbleibenden Zinsen
    • Kein Tilgungsdruck während der Laufzeit

    Nachteile:

    • Höhere Zinsen als bei regulären Baufinanzierungen
    • Doppelbelastung während der Laufzeit (Zinsen auf Zwischenkredit + Kosten der alten Immobilie)
    • Ohne Verkaufserlös oder andere Mittel droht ein Finanzierungsengpass
    • Grundschuldkosten und Bearbeitungsgebühren erhöhen die Gesamtkosten

    Was passiert, wenn dein Haus nicht rechtzeitig verkauft wird?

    Das ist die Frage, die niemand stellen will – aber alle stellen sollten. Denn der Immobilienmarkt ist nicht immer planbar, und ein Verkauf kann sich verzögern.

    Laufzeitverlängerung: Was Banken in diesem Fall tun

    Die meisten Banken sind bei einer Verlängerung der Zwischenfinanzierung gesprächsbereit – vorausgesetzt, du kommunizierst frühzeitig und hast eine nachvollziehbare Begründung. Eine Verlängerung um weitere 6 bis 12 Monate ist in vielen Fällen möglich, aber nicht selbstverständlich.

    Was du beachten musst: Die Verlängerung erfolgt zu den dann gültigen Konditionen. Sind die Zinsen in der Zwischenzeit gestiegen, zahlst du mehr. Außerdem kann die Bank weitere Nachweise verlangen – etwa eine aktualisierte Einschätzung des Immobilienwerts oder neue Belege zur Verkaufssituation.

    Wenn der Verkauf ganz scheitert – deine Handlungsoptionen

    Wenn sich der Verkauf erheblich verzögert oder scheitert, gibt es mehrere Wege:

    • Preis anpassen: Ein zu hoher Angebotspreis ist die häufigste Ursache für stockende Verkäufe. Eine Preissenkung kann den Prozess beschleunigen. Wie du den richtigen Preis findest, hängt von der Lage, dem Zustand und dem lokalen Markt ab.
    • Alternativen zur Ablösung prüfen: Lässt sich die Zwischenfinanzierung in ein reguläres Darlehen umwandeln? Manche Banken bieten das an, wenn die Rückzahlung aus dem Verkauf nicht mehr realistisch ist.
    • Eigenkapital aus anderen Quellen: Gibt es andere Rücklagen, mit denen zumindest ein Teil des Kredits abgelöst werden kann?

    Wichtig: Ratsam ist es, diese Optionen schon bei der Beantragung der Zwischenfinanzierung zu durchdenken – nicht erst, wenn der Druck steigt. Ein Gespräch mit einem unabhängigen Finanzberater hilft dabei, Szenarien realistisch durchzuspielen.


    Alternativen zur Zwischenfinanzierung

    Nicht in jeder Situation ist eine Zwischenfinanzierung die beste Lösung. Es gibt Alternativen, die je nach Konstellation sinnvoller sein können.

    Variables Darlehen: Anders als ein Festzinsdarlehen lässt sich ein variables Darlehen jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Das macht es flexibel – du zahlst nur solange, wie du es brauchst. Der Nachteil: Der Zinssatz schwankt mit dem Markt, und du hast keine Planungssicherheit.

      Zwischenfinanzierung Variables Darlehen
    Rückzahlung Endfällig (Einmalbetrag) Monatlich (Zinsen + Tilgung)
    Zinssatz Fest, meist etwas höher Variabel, marktabhängig
    Kündigbar Ja, bei Kapitalfreigabe Ja, jederzeit (3 Monate)
    Planungssicherheit Hoch Niedrig
    Geeignet für Klare Exitstrategie vorhanden Unsichere Rückzahlungszeitpunkte

    Privatdarlehen aus dem Familienkreis: Wenn Familie oder enge Freunde die nötige Liquidität haben, kann ein privates Darlehen die günstigste Lösung sein – ohne Bankgebühren, ohne Bonitätsprüfung. Wichtig: Immer schriftlich festhalten, um spätere Missverständnisse zu vermeiden.

    Nachrangdarlehen: Eine weitere Option für Eigentümer, die bereits eine Immobilie besitzen – hier wird ein zweiter Kredit im Grundbuch eingetragen, der hinter der ersten Grundschuld rangiert. Meist teurer als reguläre Baufinanzierungen, aber ohne Zwang zur sofortigen Umschuldung.

    Zur Orientierung über den Gesamtrahmen einer Immobilienfinanzierung lohnt auch ein Blick auf unseren Artikel zu Eigenkapital beim Hauskauf – denn wie viel eigenes Kapital du wirklich brauchst, beeinflusst direkt, ob und in welcher Höhe eine Zwischenfinanzierung überhaupt nötig ist.


    Fazit: Zwischenfinanzierung als Brücke – mit offenem Blick auf die Risiken

    Eine Zwischenfinanzierung ist ein nützliches Werkzeug, wenn du eine neue Immobilie kaufen möchtest, bevor dein gebundenes Kapital freigegeben ist. Sie gibt dir Handlungsfähigkeit unter Zeitdruck – und das ist in angespannten Märkten oft der entscheidende Vorteil.

    Gleichzeitig ist sie kein Selbstläufer. Die Zinskosten sind real, die Doppelbelastung muss tragbar sein, und eine glaubwürdige Exitstrategie ist keine Option, sondern Voraussetzung. Wer das Szenario „Was, wenn der Verkauf länger dauert?" von Anfang an mitdenkt, ist auf der sicheren Seite.

    Für Anna und Thomas aus unserem Beispiel bedeutet das: Mit 200.000 € Zwischenkredit, rund 8.000 bis 11.000 € kalkulierten Zinskosten für 9 bis 12 Monate und einem klaren Verkaufsplan ist die Zwischenfinanzierung eine solide Lösung – solange der Markt mitspielt.

    Dein konkreter nächster Schritt: Rechne durch, was eine Zwischenfinanzierung in deiner Situation kosten würde, und hole dir mindestens zwei Angebote von verschiedenen Banken. Den ersten Überblick liefert dir der Baufinanzierungsrechner von Justhome – ohne Verbindlichkeit, in wenigen Minuten.

    Stand: Mai 2026. Zinssätze und rechtliche Rahmenbedingungen können sich ändern. Für deine individuelle Situation empfehlen wir eine unabhängige Finanzberatung.

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    Wir finden die passende Lösung für deine Situation – egal ob Brückenkredit, Sonderlösung oder klassische Anschlussfinanzierung.

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